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"Dem alten Fritz auf den Fersen" PDF Drucken

Eine Reise durch Brandenburg. Spuren der Geschichte entdeckt im Heute.
alt"Mannchmal ist es so, als lebe der alte Fritz noch heute“, sagte Werner Richter, Reiseleiter der 35. Studienfahrt des Fördervereins Gesamtdeutsche Bildungsstätte Himmighausen e.V. und Alfons Wrenger ergänzte mit dem bekannten Ausspruch von Friedrich II., genannt der Große: > Jeder soll nach seiner Facon seelig werden fügte er etwas nachdenklich hinzu. Er hatte diese Reise sorgfältig ausgearbeitet und für einen reibungslosen Ablauf gesorgt.

Neben den geschichtlichen Entdeckungen waren die Begegnungen mit der brandenburgischen Landschaft, den traumhaften Alleen mit grünen Linden-, Eichen- und blühenden Kastanienbäumen, den leuchtend gelben Rapsfeldern, dem weiten lieblichen Land bis hin zum fernen Horizont unter dem hellen Himmel mit weißen Sommerwolken eindrucksvolle Bilder für alle Reiseteilnehmer, die ihre Sinne berührten.

Kirchen und Klöster in prägender Backsteingotik, historische Schlösser und Baudenkmäler,

Städte, Plätze und Gebäude, Zeugen einer bewegten Geschichte prägten die Spurensuche auf erlebnisreichen Wegen.

Templin am Lübbesee, Schloss Rheinsberg, Gransee und Angermünde, Schloss Neuhardenberg mit der Schinkel-Kapelle, Prenzlau, Kloster Chorin, Schiffshebewerk Niederfinow, Seelower-Höhen, Reste der ehemaligen Altstadt und Festungsanlage Küstrin, Frankfurt und Groß-Neuendorf a. d. Oder, Bad Saarow, Jüterbog, Treuenbrietzen und natürlich Potsdam und Berlin waren Stationen dieser Entdeckungsreise.

Besondere Merkmale bildeten hierbei u.a. die Landesgartenschau in Prenzlau, der hölzerne Pranger-Esel in Angermünde, die historische Schatztruhe (Tetzel-Kasten) in Jüterbog, die 400 Jahre alte Luther-Eiche und das Sabinchen-Denkmal in Treuenbrietzen, die Kirchenfenster in St. Marien in Frankfurt/Oder, die prächtigen Villen in Bad Saarow, die Ingenieurskunst des Schiffshebewerks Niederfinow, Schloss Sanssouci und Neues Palais in Potsdam, St. Nicolaikirche, Holländisches Viertel, Französischer Dom, Schloss Cecilienhof und Marmorpalast, das wiedererstehende Potsdamer Schloss als künftiger Sitz des Landtages, die Schiffsrundfahrt im Potsdamer Seenland und nicht zuletzt die Begegnung mit den Menschen dieser Region und so einiges mehr.

Das Highlight zum Abschluss dieser Studienreise war der Besuch Berlins. Reichstag und Brandenburger Tor, Platz der Republik, Schloss Bellevue, Bundeskanzleramt, Siegessäule, neuer Berliner Hauptbahnhof, Fernsehturm mit Alexanderplatz, Unter den Linden, Rotes Rathaus, Deutscher Dom, Philharmonie, Gendarmenmarkt, geschichtsträchtige Glienicker Brücke, Kurfürstendamm mit (eingerüsteter) Gedächtniskirche und das pulsierende Leben einer großen Stadt mit dem weltoffenen, toleranten und lebendigen Flair einer Weltmetropole.

Der großartige Panoramablick von der gläsernen Kuppel des Reichstages an historischer Stelle verband eindrucksvoll das Gestern mit dem Heute auf dem Weg zum Morgen.

Die alte Weisheit war wieder gegenwärtig: Nur wer die Vergangenheit kennt, kann Zukunft gestalten“. Daran erinnerte Heinz Vathauer, Vorsitzender des Fördervereins, am Ende dieser Studienfahrt und er fügte hinzu, „Es waren spannende, erlebnisreiche Tage mit überraschenden Entdeckungen und lebendigen Begegnungen auf einer Reise jenseits der kommerziellen touristischen Trampelpfade. Die Erinnerungen bleiben an eine gemeinsame schöne Zeit auf den Spuren des alten Fritz“.

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