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Vortrag zur Tugend PDF Drucken

Siegbert Kuptz referiert über das Leben des »Alten Fritz«

Himmighausen (nf). Seine Leistungen haben dem preußischen König Friedrich den Titel »der Große« eingetragen, während er im Volksmund oft der »Alte Fritz« genannt wird. Dem preußischen Regenten widmete die Gesamtdeutsche Bildungsstätte Himmighausen jetzt ihr Deutschlandgespräch.

 

Der ehemalige Nieheimer Realschulrektor Siegbert Kuptz zeichnete seine Auswirkungen bis in die Gegenwart nach. Friedrichs widersprüchliche Persönlichkeit zwischen aufgeklärtem König und rücksichtslosem Machtmenschen fasziniere die Menschen seit mehr als 200 Jahren. Kuptz gelang es eindrucksvoll, die Verdienste dieses Preußen in Erinnerung zu rufen, aber auch das weniger Bekannte zu erzählen. »Friederich der Große war besonders stark durch seine Kindheit und seinen autoritären Vater geprägt. Dadurch musste er sich verstellen, was einen Teil des Widersprüchlichen in ihm verursacht haben mag«, glaubt der gebürtige Danziger Kuptz.

Das historische Interesse des Referenten wird deutlich durch eine Sammlung von Porzellan aus der »Königlich preußischen Manufaktur«, von denen Kuptz einige Stücke aus der Zeit um 1751 nach Himmighausen mitgebracht hatte. Das Datum des Deutschlandgesprächs war symptomatisch: Auf den Tag genau 206 Jahre zuvor waren die Franzosen unter Napoleon 20 Jahre nach seinem Tod in Berlin einmarschiert. Zweifellos waren für Friedrich den Großen Begriffe wie preußische Traditionen und Tugenden kennzeichnend, aber auch der Militarismus. Kuptz würdigte seine Aufbauleistung nach den Kriegen, die Urbarmachung des Oderbruchs - vor allem jedoch die persönliche Bescheidenheit.

 

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